Gerade habe ich mal wieder einen Blick in meinen Feedreader geworfen und gesehen, dass abgesehen von hunderten von neuen Newsfeeds, auch ein paar Blogger noch aktiv sind.
Die Probleme mit der Installation des Feedreaders haben sich inzwischen von selbst gelöst – ein bisschen Geduld und schon gab's die neue Version, deren Download problemlos einfach und ohne all die komischen, nervenaufreibenden Zwischenschritte, die mich bis dahin vom Newsfeedfluss abgeschnitten hatten. Nun habe ich also meine Feeds – und dazu wieder ein Problem mehr. Beziehungsweise vielmehr ein neues Steinchen im grossen Problembrunnen, der mich seit einiger Zeit beschäftigt. Das liebe Internet geht mir langsam ein bisschen auf die Nerven. Ja, Internet sei Dank haben wir jetzt Zugriff auf jede Menge Informationen aus aller Welt, sind per Mausklick mit weiss ich wo verbunden und können uns alles auf den PC laden und dank Newsfeeds müssen wir dazu nicht mal mehr gross rumsurfen. Nur weiss ich leider manchmal nicht mehr, wann ich alle diese interessanten Informationen eigentlich verarbeiten soll. Meine Linksammlung ist inzwischen so lang und unübersichtlich, dass ich sie nur noch selten konsultiere, meinen Newsreader ignoriere ich mehr, als dass ich ihn öffne und meine mailbox wird länger und länger, da ich einfach nie dazu komme, all die interessanten Themen, die dort aufgeworfen werden – wie z.B. Recherchenblogs – zu lesen und anzuschauen.
Ich gestehe, oft hängt mir das Internet und seine unbegrenzten Möglichkeiten einfach zum Hals raus. Zugegeben, als angehende "Wissensarbeiterin" vielleicht nicht ganz die richtige Einstellung, aber die Frage, wieviel uns die Menge an Wissen und Informationen, zu dem wir nun Zugang haben, eigentlich bringt, finde ich doch nicht ganz unberechtigt.
So, eigentlich wollte ich nur mal wieder kurz was bloggen und schon ist wieder ein langer Eintrag daraus geworden. Schluss für heute, ich verabschiede mich mit einem Blick zurück auf die gute alte Zeit