In der Computer-Welt ändert sich alles rasant schnell, die Technologie entwickelt sich fortlaufend, neue Programme und Anwendungen werden kreiert und alte werden überarbeitet, verbessert und auf den neuesten Stand gebracht. Die Folge davon sind Updates, mit denen man andauernd konfrontiert wird. Und damit eine Menge Probleme. Ich habe nach wie vor meine uralte Acrobat Reader Version 5.0. Inzwischen gibt es die Version 7.0 und jedesmal, wenn ich ein Dokument mit diesem Reader herunterlade, sucht er automatisch die neueste Version, die er mir zum runterladen und updaten meiner veralteten anbietet. Ja, ich hätte sie gerne, diese neue Version, aber das ist halt so eine Sache, mit dem updaten. Das letzte Mal, als ich den Acrobat Reader updatete, sah mein Desktop nachher leicht anders aus und anstatt mich direkt über das explorer-Icon ins Internet wählen zu können, gab’s ein neues Icon (woher???), mit welchem ich mich einwählen musste, bevor ich den exporer überhaupt öffnen konnte. Dank ADSL und Wireless-Verbindung hat sich dieses Problem inzwischen von selbst gelöst, das Misstrauen, den nächsten Update vorzunehmen bleibt.
Vor allem auch durch das letzte, negative Update-Erlebnis. Vor etwa 8 Jahren habe ich mir ein kostenloses Literaturverwaltungs-Programm names LiteRat heruntergeladen, welches ich sporadisch aber selten benutzte. Im Laufe der IuD-Ausbildung habe ich beschlossen, eine neue Literatur-Datenbank mit Fachliteratur rumd ums Thema Bibliothek anzulegen. Bevor ich mit dem Eintippen der Daten begann, wollte ich mich informieren, ob es vielleicht inzwischen eine neuere Version des Programms gibt. Das Programm gibt es tatsächlich immer noch, was mich schon mal grundsätzlich freute, zeigt dies doch, dass es sich bewährt hat. Im grossen und ganzen immer noch gleich, waren doch einige Verbesserungen vorgenommen worden und einige neue Versionen inzwischen erschienen. Eine Antwort auf die Frage, was mit meinen alten Einträgen geschieht, wenn ich meine Version update habe ich nicht gefunden und bin das Risiko eingegangen. Meine Daten sind natürlich weg, die drei Literatur-Datenbanken, die ich zum Thema Mittelalter, Linguistik und Englische Literatur angegelegt habe, sind verschwunden. Ich habe sie allerdings wieder gefunden, sie haben in Access eine neues Zuhause gefunden wo ich es bis jetzt allerdings nicht mehr geschafft habe, sie in eine ansprechbare, gut lesbare Form zu bringen. Dafür weiss ich jetzt, dass ich Access auf meinem Computer habe. Das wusste ich bis anhin nämlich nicht. Und seit der Datenbank-Lektion vom Freitag kann ich damit vielleicht sogar etwas anfangen.
Fazit: In Zukunft werde ich sämtliche Updates einer Fachperson überlassen, nämlich meiner Cousine, beim nächsten Familienbesuch
Und für alle, die sich für LiteRat interessieren, hier der Link: www.literat.net. Ich finde das Programm ganz nützlich, es ist recht einfach zu bedienen und erinnert ein bisschen an die guten alten Bibliotheks-Karteikarten
. Aber vielleicht kennt jemand anderes noch ein gutes, kostenloses und vielleicht etwas moderneres Literaturverwaltungs-Programm?