Diplomarbeit Nachlass Huber

June 22, 2006

The Importance of Being Well Organized

Filed under: NDS — harrietvane @ 7:27 pm

Kennt jemand zufälligerweise eine praktische und empfehlenswerte Organisations-Freeware? Bin dankbar um jeden Hinweis! In der Bibliothek haben wir ja eines dieser praktischen, im Mail integrierten, Terminkalender, in welchem man sich Termine und Jobs vermerken kann. Hat man den Job erledigt, hakt man ihn ab und er wechselt von schwarz auf grün. Erledigt man die Aufgabe jedoch nicht und hakt ihn dementsprechend auch nicht ab, wird er rot und verfolgt einen von Tag zu Tag und lässt einen nicht mehr in Ruhe, bis man’s endlich erledigt. Und genau so was in der Art bräuchte ich dringend. Sowas, das einen anspringt, einen hartnäckig erinnert, einen nicht los lässt – kurz, etwas, das man nicht übersieht. Ich bin ja nicht ganz unorganisiert. Ich habe diesen hübschen, kleinen blauen Filofax, gekauft 1999 auf dem Heimweg nach Zürich, nach 11 Monaten in China, während dem Zwischenstopp in London Heathrow. Ich benutze ihn auch, schreibe mir Termine und wichtige Dinge rein – nur vergesse ich leider immer, reinzuschauen, und wenn ich dann endlich mal wieder reinschaue, hab ich die Hälfte verpasst. Etwas mehr Organisation tut also bitter Not.

June 15, 2006

Freeware – aber bitte nicht gratis

Filed under: NDS — harrietvane @ 7:11 pm

Gerade wollte ich bei Dominique einen Comment hinterlassen zum Thema Profitstreben im Internet. Da der Comment aber immer länger und länger wurde – irgendwie schaffe ich es einfach nie, mich kurz zu fassen – habe ich beschlossen, daraus einen Post auf meinem Blog zu machen.

Gerade gestern habe ich mich wieder darüber genervt. Es gibt da ein Programm namens Bildschirmausdruck, mit welchem man – wer hätte es gedacht – die jeweilige Bildschirm-Ansicht ausdrucken kann. In der SKB haben wir wohl die lizenzierte Version, mit allerlei Funktionen wie Wahl des Ausschnittes etc. Das Ganze gibt es anscheinend aber auch als Freeware, mit der (einzigen) Funktion des Ausdruckens der Bildschirm-Ansicht. Diese praktische Anwendung wird in der Bibliothek Baar benutzt, wo ich gerade als Austausch-Praktikantin 2 Wochen verbringe. Beim Ausdrucken sämtlicher Katalogisierungs-Schritte gestern kam nun etwa nach jedem dritten Ausdruck eine Meldung so in etwa “Sie scheinen diese Funktion öfters zu benützen, lassen Sie dem Verfasser wenigstens ein Trinkgeld dafür zukommen” mit Link auf die Website. Natürlich war es unmöglich, dieses Feld zu schliessen. Der einzige Weg den Task zu beenden und das Ganze wieder neu aufzustarten. Bis ich meinen gesamten Arbeitsdurchgang ausgedruckt hatte, etwa 4 Mal. Ich kann ja verstehen, dass man, wenn man schon viel Zeit und Mühe darin investiert, ein eigenes Programm zu schreiben, auch gerne etwas dafür haben möchte. Nur sollte man es dann halt eben nicht als Freeware anbieten. Oder wenn man dann eine Freeware anbietet, nicht erwarten, dass man etwas dafür bekomment und schon gar nicht, Leute, die diese Freeware dann auch benutzen, mit penetranten Meldungen zu bombardieren. Oder Freeware dafür zu benutzen, die Leute dazu zu bringen, die Lizenz für das Programm zu kaufen. Dann ist es nämlich nur noch Werbung und keine Freeware mehr.

So, jetzt wende ich mich wieder dem zu, was ich in den letzten Tagen immer um diese Zeit mache – den Garten spritzen

June 12, 2006

Die unendlichen Weiten des www

Filed under: NDS — harrietvane @ 7:15 pm

Gerade habe ich mal wieder einen Blick in meinen Feedreader geworfen und gesehen, dass abgesehen von hunderten von neuen Newsfeeds, auch ein paar Blogger noch aktiv sind.

Die Probleme mit der Installation des Feedreaders haben sich inzwischen von selbst gelöst – ein bisschen Geduld und schon gab's die neue Version, deren Download problemlos einfach und ohne all die komischen, nervenaufreibenden Zwischenschritte, die mich bis dahin vom Newsfeedfluss abgeschnitten hatten. Nun habe ich also meine Feeds – und dazu wieder ein Problem mehr. Beziehungsweise vielmehr ein neues Steinchen im grossen Problembrunnen, der mich seit einiger Zeit beschäftigt. Das liebe Internet geht mir langsam ein bisschen auf die Nerven. Ja, Internet sei Dank haben wir jetzt Zugriff auf jede Menge Informationen aus aller Welt, sind per Mausklick mit weiss ich wo verbunden und können uns alles auf den PC laden und dank Newsfeeds müssen wir dazu nicht mal mehr gross rumsurfen. Nur weiss ich leider manchmal nicht mehr, wann ich alle diese interessanten Informationen eigentlich verarbeiten soll. Meine Linksammlung ist inzwischen so lang und unübersichtlich, dass ich sie nur noch selten konsultiere, meinen Newsreader ignoriere ich mehr, als dass ich ihn öffne und meine mailbox wird länger und länger, da ich einfach nie dazu komme, all die interessanten Themen, die dort aufgeworfen werden – wie z.B. Recherchenblogs – zu lesen und anzuschauen.

Ich gestehe, oft hängt mir das Internet und seine unbegrenzten Möglichkeiten einfach zum Hals raus. Zugegeben, als angehende "Wissensarbeiterin" vielleicht nicht ganz die richtige Einstellung, aber die Frage, wieviel uns die Menge an Wissen und Informationen, zu dem wir nun Zugang haben, eigentlich bringt, finde ich doch nicht ganz unberechtigt.

So, eigentlich wollte ich nur mal wieder kurz was bloggen und schon ist wieder ein langer Eintrag daraus geworden. Schluss für heute, ich verabschiede mich mit einem Blick zurück auf die gute alte Zeit :-)

London British Museum Reading Room 1.JPG

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